Echte Männer gehen in Karenz - zur Startseite

Weil Zeit etwas Besonderes ist: Gönnen Sie sich mehr davon.

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Zum Kampagnenvideo Eine Initiative von Frauenministerin
Gabriele Heinisch Hosek
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Wie die Wirtschaft zu überzeugen ist

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Vetreterinnen aus der Wirtschaft

Ein Hemmschuh für die stärkere Inanspruchnahme der Karenz ist die Tatsache, dass viele Männer in ihrem Arbeitsumfeld immer noch als Exoten angesehen werden. Es wird ihnen nicht leicht gemacht, Widerstand von Kolleginnen und Kollegen oder vom Arbeitgeber direkt ist oftmals vorprogrammiert. Das hält manche davon ab, den Schritt zu machen. Und viele plagt die Sorge, dass sie nach einer Rückkehr in den Berufsalltag mit Einkommensverlusten rechnen müssen und der berufliche Aufstieg schwerer wird. Leider ist genau das für die meisten Frauen, die nach einer Babypause aus der Karenz in den Beruf zurückkehren, schon immer eine bittere Realität. Diese Realität wird sich dann ändern, wenn sich Betriebe daran gewöhnen, dass Männer und Frauen in Karenz gehen, beide Elternteile Termine absagen müssen, weil ein krankes Kind zu betreuen ist und auch die Väter nicht jeden Abend und an den Wochenenden abrufbar sind.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Vetreterinnen aus der Wirtschaft In dieser Situation ist es umso wichtiger, nicht nur den Männern, sondern vor allem den österreichischen Unternehmen die Väterkarenz "schmackhaft" zu machen. Diese Unternehmenskultur, die in den skandinavischen Ländern oder in den Niederlanden und Island längst Gang und Gäbe ist, ohne dass die Wirtschaft zusammenbricht, sollte auch bei uns Einzug halten. Es hat viele Vorteile, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einige Zeit den Arbeitsplatz verlassen, ihren Horizont erweitern und einen Perspektivenwechsel vornehmen. Und genau das bringt die Baby-Karenz.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Vetreterinnen aus der Wirtschaft Um Unternehmen an Bord zu holen, startet die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer, den Sozialpartnern und der Industriellenvereinigung am 22. November 2010 eine Informations-Offensive in der Wirtschaft.

Pressefotos vom 22.11.2010.

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Weitere Informationen unter maennerinkarenz@bka.gv.at