Echte Männer gehen in Karenz - zur Startseite

Weil Zeit etwas Besonderes ist: Gönnen Sie sich mehr davon.

Der Film zur Kampagne
Zum Kampagnenvideo Eine Initiative von Frauenministerin
Gabriele Heinisch Hosek
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Mehr Zeit mit meinem Kind - wie geht das?

Sie sind werdender Vater und möchten in den ersten Lebensjahren möglichst viel Zeit mit Ihrem Kind verbringen? Sie sind eine junge Mutter und ihr Partner hat schon angekündigt, in Karenz gehen zu wollen? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen und hilfreiche Links auf einen Blick.

Väterkarenz ist die Möglichkeit für junge Papas, sich für die Betreuung ihres Babys von der Arbeit freistellen zu lassen. Darauf haben Väter einen rechtlichen Anspruch und können während ihrer Karenzzeit nicht gekündigt oder entlassen werden. Der Anspruch auf Karenz gilt längstens bis zum 2. Geburtstag des Kindes. Während der Karenz kann kein Lohn bzw. Gehalt bezogen werden. Es besteht allerdings Anspruch auf das Kinderbetreuungsgeld. Wichtig: Der arbeitsrechtliche Anspruch auf Karenz ist unabhängig vom finanziellen Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld!

Allgemeine Informationen auf einen Blick finden sich im Elternkarenz-Folder des Sozialministeriums

Genaue rechtliche Informationen zum Nachlesen und den jeweils aktuellen rechtlichen Stand finden Sie unter:

Kinderbetreuungsgeld

Ein Elternteil hat Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld, wenn für das Kind Familienbeihilfe bezogen wird, das Kind im gemeinsamen Haushalt lebt und die Zuverdienstgrenzen durch den beziehenden Elternteil eingehalten werden.

Elternteilzeit

Eltern haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Reduzierung und/oder Änderung ihrer Arbeitszeit. Dabei haben sie auch einen Kündigungs- und Entlassungsschutz. Anspruch auf eine Elternteilzeit haben jene Eltern, die

Diskriminierung am Arbeitsplatz

Leider hören wir öfter, dass es Männern nach wie vor nicht einfach gemacht wird, wenn sie in Karenz gehen wollen. Wichtig: Jede Benachteiligung am Arbeitsplatz (zB eine Kündigung, verschlechternde Versetzung) aufgrund der Inanspruchnahme einer Väterkarenz stellt nach dem Gleichbehandlungsgesetz eine Diskriminierung dar.

Betroffene können gegen eine Diskriminierung am Arbeitsplatz arbeitsrechtliche Schritte einleiten.

Informationen zur Gleichbehandlung erhalten Sie

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft bietet in einem solchen Fall Beratung und Unterstützung für diskriminierte Menschen bei der Durchsetzung ihres Rechts auf Gleichbehandlung.

Sie haben noch Fragen – schreiben Sie uns:

E-Mail an frauenservice@bmbf.gv.at.

Links

Zusätzliche Informationen finden Sie unter:

Familienreferate der 9 Bundesländer